Die Jararaca-Lanzenotter ist die am weitesten verbreitete Giftschlange im Südosten von Brasilien. Jährlich gehen in der Region 20.000 Vergiftungen auf ihre Kappe.
Das Verhalten sei laut Alves-Nunes von großer Bedeutung, allerdings ein vernachlässigter Aspekt in der bisherigen Forschung."Wenn man sich mit Malaria beschäftigt, kann man das Virus erforschen, das die Krankheit auslöst – aber wenn man nicht die Mücke untersucht, die sie überträgt, wird man das Problem nie lösen", sagte er gegenüber der Fachzeitschrift"Science".Insgesamt habe er seine Tests bei 116 Tieren durchgeführt.
Einen Einfluss hat auch die betroffene Körperstelle. Es sei deutlich wahrscheinlicher, dass man gebissen wird, wenn man den Kopf einer Schlange berührt.Gebissene müssen daher oft weite Strecken bis zu einer behandelnden Stelle zurücklegen.